Bildgrößen und Formate im Überblick
Google macht es sich bei den Vorgaben einfach: Es gibt einen Satz Regeln, und der gilt für alle Fotos im Unternehmensprofil. Wer noch nach Maßen für Google My Business sucht, findet dieselben Werte, der Dienst heißt seit 2021 nur anders.
| Angabe | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Format | JPG oder PNG | Google-Hilfe |
| Dateigröße | 10 KB bis 5 MB | Google-Hilfe |
| Empfohlene Auflösung | 720 Pixel hoch, 720 Pixel breit | Google-Hilfe |
| Mindestauflösung | 250 Pixel hoch, 250 Pixel breit | Google-Hilfe |
| Videos | bis 30 Sekunden, bis 75 MB, 720p oder höher | Google-Hilfe |
| Titelbild, eigene Maße | nennt Google nicht | Praxiswert: 1200 mal 675 Pixel |
| Logo, eigene Maße | nennt Google nicht | Praxiswert: 720 mal 720 Pixel, quadratisch |
Alle Google-Werte abgerufen am 9. Oktober 2026 aus der Hilfe zu Fotos und Videos im Unternehmensprofil. Die beiden Praxiswerte stammen aus unserer Arbeit an Kundenprofilen, nicht von Google. Wer dir eine Tabelle mit exakten Google-Vorgaben für Titelbild und Logo zeigt, gibt Erfahrungswerte als offizielle Angaben aus.
Titelbild: Größe und Auswahl
Das Titelbild ist das Bild, das du Google als bevorzugtes Bild für dein Profil vorschlägst. Eine Garantie, dass es oben erscheint, ist das nicht.
Google wählt selbst aus, welches Bild zuerst gezeigt wird, und zieht dafür auch Kundenfotos heran. Je nach Gerät und Ansicht wird das Bild zudem unterschiedlich beschnitten. Daraus folgen drei Regeln für die Auswahl:
- Breites Querformat wählen. 1200 mal 675 Pixel funktioniert in der Praxis gut, weil Google daraus sowohl ein breites Banner als auch einen quadratischen Ausschnitt schneiden kann.
- Das Motiv in die Mitte setzen. Was am Rand steht, verschwindet beim Beschnitt. Das gilt besonders für Firmennamen im Bild.
- Kein Text im Bild. Er wird beschnitten, auf dem Handy unleserlich und wirkt wie eine Anzeige.
Das beste Motiv ist meistens die Außenansicht mit Schild, bei schönem Wetter aufgenommen. Sie beantwortet die Frage, die der Kunde unbewusst stellt: Finde ich diesen Ort wieder?
Logo: Größe und Darstellung
Das Logo erscheint klein und meistens rund beschnitten. Daraus ergibt sich die einzige wirklich wichtige Regel: Es muss quadratisch angelegt sein und in einem Kreis noch funktionieren.
720 mal 720 Pixel haben sich bewährt, als PNG mit einfarbigem Hintergrund. Ein Logo mit breitem Schriftzug neben dem Symbol fällt bei dieser Darstellung auseinander. Hast du eine Bildmarke, nimm nur sie. Hast du keine, nimm die Initialen auf farbigem Grund.
Was im Logo nichts zu suchen hat: Telefonnummern, Adressen, Slogans, Bewertungssterne. Sie sind bei dieser Größe unleserlich, und Google kann Bilder ablehnen, die wie Werbung aussehen.
Welche Fotos ein Profil braucht
Zehn eigene Fotos sind eine brauchbare Grundausstattung. Diese Motive decken ab, was Kunden vor einem Anruf sehen wollen:
- Außenansicht mit Schild, damit der Ort wiedererkennbar ist
- Eingang aus Kundenperspektive
- Innenraum, Empfang oder Werkstatt
- Das Team, mit Gesichtern
- Fahrzeug mit Beschriftung
- Werkzeug oder Geräte im Einsatz
- bis 10. Drei bis vier fertige Arbeiten oder Ergebnisse
Für Betriebe ohne Ladenlokal fallen Außenansicht und Innenraum weg. Dann tragen Fahrzeug, Team und Arbeitsergebnisse die Galerie. Welche Motive in der jeweiligen Branche ziehen, steht in den Leitfäden für Restaurant und Gastronomie und für Handwerk und Gartenbau.
Zur Häufigkeit: Alle zwei bis vier Wochen ein neues Bild hält die Galerie lebendig. Ein Schub von vierzig Fotos an einem Tag und danach ein Jahr Stillstand wirkt in der Profilhistorie wie ein abgeschlossenes Projekt.
Fotos hochladen, sortieren und löschen
Hochladen geht in der Google Suche über die Bearbeitungsleiste und in der Google Maps App über dein Unternehmen. Auf dem Handy ist es schneller, weil die Bilder dort ohnehin liegen.
Beim Hochladen ordnest du jedes Foto einer Kategorie zu: Außen, Innen, Team, Produkt, Arbeitsbereich oder eine branchenspezifische Rubrik. Diese Zuordnung bestimmt, in welchem Reiter das Bild später auftaucht. Falsch einsortierte Bilder findet niemand.
Eine Reihenfolge lässt sich nicht festlegen. Google sortiert selbst, und die Sortierung ändert sich. Löschen kannst du nur deine eigenen Bilder, nicht die von Kunden.
Zum Vorbereiten: Beschneide die Bilder vor dem Hochladen auf das gewünschte Motiv und drück die Dateigröße unter 5 MB. Ein aktuelles Handyfoto kann darüber liegen und wird dann abgewiesen. Wo du diese und die übrigen Felder im Alltag findest, steht im Handbuch zum Bearbeiten und Verwalten.
Warum ein Bild nicht angezeigt wird
Ein hochgeladenes Bild erscheint nicht sofort und manchmal gar nicht. Sechs Ursachen decken fast alle Fälle ab:
- Prüfung läuft noch. Google prüft neue Bilder. Wenige Minuten bis einige Tage sind normal.
- Dateigröße außerhalb der Grenzen. Unter 10 KB oder über 5 MB wird abgewiesen.
- Falsches Format. HEIC vom iPhone, WebP oder PDF nimmt Google nicht. Wandle in JPG um.
- Zu niedrige Auflösung. Unter 250 mal 250 Pixel fällt das Bild durch.
- Werbliche Inhalte. Preise, Telefonnummern, Rabattaufkleber im Bild führen zur Ablehnung.
- Bild gilt als nicht zugehörig. Ein Motiv ohne erkennbaren Bezug zum Betrieb kann entfernt werden.
Erscheint ein Bild nach einer Woche nicht, lad es neu hoch, als JPG mit 1200 Pixel Kantenlänge und ohne Text im Motiv. In den meisten Fällen erledigt das die Sache.
Fotos von Kunden prüfen
Kunden können Fotos zu deinem Profil hinzufügen, und diese Bilder erscheinen in derselben Galerie wie deine eigenen. Manchmal sind sie besser als alles, was du hochgeladen hast. Manchmal zeigen sie den vollen Mülleimer neben dem Eingang.
Löschen kannst du sie nicht. Zwei Wege bleiben:
- Melden, wenn ein Verstoß vorliegt. Beleidigende Inhalte, Werbung, Bilder ohne Bezug zum Betrieb oder zu einem fremden Ort gehören gemeldet. Google entscheidet.
- Übertönen. Lade regelmäßig eigene, gute Bilder hoch. Je mehr starke eigene Motive in der Galerie liegen, desto weniger fällt ein schwaches Kundenfoto ins Gewicht.
Ein unvorteilhaftes, aber wahrheitsgemäßes Foto bleibt stehen, und das ist richtig so. Was gegen die Richtlinien verstößt und wie eine Meldung abläuft, steht unter Google Maps Spam melden. Den Überblick über alle Profilfelder liefert der Guide zum Unternehmensprofil.
Häufige Fragen zu Bildern im Unternehmensprofil
Was Betriebe fragen, wenn ein Bild fehlt oder falsch beschnitten erscheint.
Welche Bildgröße gilt für das Google Unternehmensprofil?
Google nennt in der Hilfe zu Fotos und Videos: Format JPG oder PNG, Dateigröße zwischen 10 KB und 5 MB, empfohlene Auflösung 720 Pixel hoch und 720 Pixel breit, Mindestauflösung 250 Pixel hoch und 250 Pixel breit. Diese Angaben gelten für alle Fotos im Profil. Abgerufen am 9. Oktober 2026.
Welche Größe hat das Titelbild?
Google nennt für das Titelbild keine eigenen Maße und kein eigenes Seitenverhältnis, es gelten die allgemeinen Fotovorgaben. In der Praxis hat sich ein breites Querformat bewährt, etwa 1200 mal 675 Pixel, weil Google das Bild je nach Gerät unterschiedlich beschneidet. Das ist eine Erfahrungsempfehlung, keine Google-Vorgabe.
Warum erscheint mein Titelbild nicht als erstes Bild?
Weil das Titelbild eine Präferenz ist, keine Festlegung. Google wählt das zuerst gezeigte Bild selbst aus und berücksichtigt dabei auch Kundenfotos. Lade deshalb mehrere gute eigene Bilder hoch, statt auf ein einzelnes zu setzen.
Wie viele Fotos sollte ein Profil haben?
Zehn eigene Fotos sind eine brauchbare Untergrenze: Außenansicht mit Schild, Eingang, Innenraum, Team, Fahrzeug, Werkzeug und drei bis vier fertige Arbeiten. Wichtiger als die Zahl ist, dass regelmäßig neue dazukommen.
Darf ich Stockfotos verwenden?
Erlaubt sind sie, sinnvoll selten. Ein Stockfoto zeigt nicht deinen Betrieb und beantwortet die Frage nicht, die der Kunde vor dem Anruf hat. Ein mit dem Handy aufgenommenes Bild deiner echten Werkstatt wirkt stärker als jedes gekaufte Motiv.
Kann ich Fotos löschen, die Kunden hochgeladen haben?
Selbst löschen kannst du sie nicht. Du kannst ein Foto melden, wenn es gegen die Richtlinien verstößt, etwa bei Beleidigungen, nicht zugehörigen Motiven oder Werbung. Google entscheidet dann. Ein unvorteilhaftes, aber echtes Foto bleibt stehen.
Adriano Caruso prüft dein Unternehmensprofil am Telefon, zeigt dir die offenen Punkte und sagt dir, was die Umsetzung kostet. Der Profil-Check kostet dich nichts.



